DRK-Region Hannover e.V.

Netzwerke für Bildungsintegration – Elternbegleitung für geflüchtete Familien

Zum Integrationsprojekt:
Hinter den Kulissen eines Gemeinwesens arbeiten zahlreiche Akteure an der Integration von geflüchteten Familien. Schulen, Kindertagesstätten, Vereine, etc. gestalten vielfältige Angebote für die im Stadtteil ansässigen geflüchteten Kinder sowie ihre Eltern. So ist es auch im Raum Mittelfeld-Döhren-Wülfel, auf dessen Wirkungsfeld sich dieses Projekt erstreckt. Häufig werden Angebote nicht so frequentiert, wie es zur Förderung frühkindlicher Bildungsprozesse sinnvoll und wünschenswert wäre.

Beispiel: Einer alleinerziehenden, zugewanderten Mutter mit drei Kindern bis zum Grundschulalter stehen Kita-, Schul-, und Hortplätze zur Verfügung, Lernhilfe, Vereinsangebote, Integrations- und Deutschkurse und vieles mehr. Wie gelangen die Informationen über diese Optionen an die Mutter? Wie gelingt es ihr die Teilnahme daran zu organisieren für sich und ihre Kinder?


Der Ansatz:

Hier setzt das Integrationsprojekt „Netzwerke für Bildungsintegration – Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ an, welches durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ gefördert wird. Um eine bessere Wahrnehmung dieser Bildungsgelegenheiten zu erreichen, analysieren zwei pädagogische Fachkräfte mit einer Zusatzausbildung zur Elternbegleiterin im Projekt sowohl den Bedarf der geflüchteten Familien als auch die der anbietenden Organisationen im Netzwerk. Somit sollen bestehende Angebote besser genutzt beziehungsweise besser an den Bedarf der Familien angepasst werden.

Ein zentrales Angebot stellt dabei die Sprechstunde dar. Zugewanderte Familien können sich beraten lassen, vor allem, wenn sie sich Unterstützung bei den Bildungsübergängen wünschen (z.B. von Kita zur Grundschule). Schwerpunkte in der Begleitung der Eltern sind,

  • ihre Erziehungskompetenz zu entwickeln
  • ihr Selbstbewusstsein zu stärken,
  • sie für die Bildungsbelange ihrer Kinder zu sensibilisieren und
  • sie zu ermutigen, sich über den eigenen Kulturkreis hinaus zu vernetzen.

Die Elternbegleiterinnen ist in dialogischer Beratung ausgebildet. Eine vertrauensvolle Atmosphäre auf Augenhöhe ist wirksamer Bestandteil in den Gesprächssituationen.


Sprechzeiten:

Montags von 10 bis 15 Uhr (offene Sprechstunde)
Dienstags bis freitags telefonische Terminvereinbarung unter 0511 3671-321

Das Projekt "Netzwerke für Bildungsintegration" wird im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.