DRK-Region Hannover e.V.

Deutsches Rotes Kreuz macht COVID-19-Teststation in Empelde wetterfest

Pünktlich zum Start in die kalte Jahreszeit hat das Deutsche Rote Kreuz in Empelde aufgerüstet: Die Drive-In-Teststation ist jetzt in einem großen Zelt untergebracht. So kann der Betrieb auch bei schlechtem Wetter problemlos weitergehen.

Das DRK-Testzentrum in Empelde ist jetzt in einem Zelt untergebracht. (Foto: DRK)

“Die neue Zeltkonstruktion war jetzt die ersten Tage im Einsatz und hat sich bewährt. Die Helfer sind einfach viel besser vor Wettereinflüssen geschützt“, berichtet Christian Niemüller vom DRK-Region Hannover e.V. Heftige Regenschauer, wie es sie in den vergangen Wochen mehrfach gegeben hatte, stellen nun kein Problem mehr dar. Die Pavillons und Container mussten der neuen Zeltkonstruktion auf dem Parkplatz weichen. Das Ganze ist so angelegt, dass auch in Zukunft weiter auf zwei Spuren getestet werden kann – unter anderem direkt am geöffneten Autofenster. Auch Radfahrer und Fußgänger können beprobt werden. „Dieses System haben wir nun monatelang im Einsatz, es ist einfach die beste und sicherste Lösung“, so Niemüller weiter. Die COVID-19-Tests in Empelde werden aktuell zum Großteil auf Anweisung des Gesundheitsamtes der Region Hannover durchgeführt. Seit Anfang August hat das Deutsche Rote Kreuz am Drive-In rund 12.500 Personen auf COVID-19 getestet. Auch private Tests auf eigene Kosten sind am DRK-Testzentrum in Empelde mit Voranmeldung möglich.

Die ganze Thematik beschäftigt das Deutsche Rote Kreuz in der Region Hannover inzwischen seit fast neun Monaten. So waren die Kräfte im Frühjahr auch schon auf dem großen Testzentrum auf dem Messegelände in Hannover im Einsatz. Mobile Teams haben darüber hinaus in Stadt und Region täglich Abstriche direkt an der Haustür geholt. Auch Massentests zum Beispiel bei Altenheimen standen und stehen weiter auf dem Programm.

„Dass bei dieser Arbeit fast ausschließlich ehrenamtliche Helfer tätig sind, wird in dieser Zeit manchmal gerne vergessen, sagt Christian Niemüller. „Dabei sind die Kolleginnen und Kollegen hier jetzt seit Monaten unermüdlich im Dauereinsatz.“