Kinästhetik: DRK
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Kinästhetik

Kinästhetik steht für Bewegungsempfindung. Das heißt, die Sinne nehmen Bewegung wahr und bewerten die Schönheit und Bewegungsfähigkeit. Sie wird von drei unterschiedlichen Forschungs- und Handlungsbereichen beeinflusst: Psychologie, Verhaltenskybernetik und Stilelementen des modernen Tanzes. Kinästhetik in der Pflege ist die Umsetzung dieser Einflüsse für:

  • Ökonomisches Handeln (Fortbewegen statt Heben und Tragen)
  • Gesundheitsvorsorge für Pflegende (Rückenschäden)
  • Gesundheitsvorsorge für Patienten (Prophylaxen)

Schwerpunkt der Kinästhetik ist die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen. Diese Wahrnehmung wird zum "Arbeitsmittel" bei der Pflege. Für den Einsatz der Kinästhetik in der Pflege sind die wichtigsten Voraussetzungen:

  • das Erlernen der Methode (Fort- und Weiterbildung)
  • Kreativität und Flexibilität
  • der Wille zum Umdenken

Quelle: Maletzki, W. und Stegmayer, A.: Klinikleitfaden, 2. Auflage, 1996, Lübeck Stuttgart Jena Ulm