Moderne Einsatzflotte
Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, setzt der DRK Rettungsdienst modernste Technik und hochqualifiziertes Personal ein. Rund 28 Notarzt-Einsatzfahrzeuge, Rettungswagen und Krankentransportwagen sind – auf zehn Rettungswachen verteilt – jederzeit einsatzbereit. 194 Mitarbeiter garantieren qualifizierte Hilfe rund um die Uhr, ergänzt durch einen Pool aus 60 Notärzten.
Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Wenn das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ausrückt, geht es in der Regel um Menschenleben. Das Fahrzeug ist nicht für den Transport ausgelegt, sondern vollständig mit komplexen Gerätschaften und Medikamenten ausgerüstet, die die Ausrüstung eines Rettungswagens noch übersteigen. Dazu gehört beispielsweise chirurgisches Besteck für Notoperationen und hochwirksame Betäubungsmittel.
An Bord sind immer ein Notarzt und ein Rettungsassistent. Das NEF rückt in der Regel gemeinsam mit einem Rettungswagen aus. In der Region Hannover kommt dabei das so genannte Rendezvous-System zum Einsatz: Die NEFs sind an zentralen Stellen der Region stationiert und treffen sich mit dem Rettungswagen am Einsatzort.
Der Rettungswagen (RTW)
Der Rettungswagen (RTW) ist ein mobiler Behandlungsraum, der die optimale Patientenversorgung im Notfall ermöglicht. Die „fahrende Intensivstation“ bringt Menschen in lebensbedrohlichen Situationen sicher bis ins nächste Krankenhaus. Dazu ist der RTW mit modernsten Medizingeräten zur Lebenserhaltung und Überwachung der Vitalfunktionen ausgestattet (zum Beispiel Beatmungsgerät, Defibrillator, EKG und Intubationsbesteck). An Bord sind außerdem 52 Medikamente zur Blutdrucksenkung, Herzfrequenzstabilisierung, Schmerz- und Beruhigungsmittel sowie Antidota.
Der Rettungswagen ist immer mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter besetzt. Koordiniert werden die Notfalleinsätze über die zuständige Rettungsleitstelle, erreichbar unter der Notrufnummer 112.
Der Krankentransportwagen (KTW)
Der Krankentransportwagen ist vor allem ein komfortables Beförderungsfahrzeug für den qualifizierten Krankentransport; die Patienten werden also während der Fahrt (liegend oder sitzend) fachlich betreut. Einsatzgebiete sind zum Beispiel Einweisungen vom Hausarzt oder Krankenhausverlegungen. Der KTW ermöglicht gehbehinderten Menschen einen einfachen Ein- und Ausstieg. Der Wagen verfügt über einen Notfallkoffer, eine Vakuummatratze und ein Beatmungsgerät und kann somit bei Bedarf auch für Rettungseinsätze alarmiert werden.
Der Blutkonserventransportwagen
Zur Versorgung der Krankenhäuser in den umliegenden Bundesländern setzen wir Sonderfahrzeuge ein. Wir übernehmen den Transport der routinemäßigen Belieferungen durch den Blutspendedienst NSTOB und bei Sonderbedarf für Operationen, Notfallpatienten oder unvorhersehbahrem Bedarf in den Krankenhäusern. Dazu sind die Wagen mit Sondersignaleinrichtung und einem Kühlaggregat ausgestattet. Das Blut ist nach dem Transfusionsgesetz auch während des Transportes temperiert zu lagern. Mit den eingesetzten Kühltechniken wird dieses sichergestellt. Durch eine ausführliche Dokumentation wird die Einhaltung der Kühlkette nachgewiesen.




