DRK-Rettungsdienst optimiert Versorgung für Herzpatienten: DRK
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DRK-Rettungsdienst optimiert Versorgung für Herzpatienten

Die Notarzteinsatzfahrzeuge in den DRK-Rettungswachen Burgwedel, Laatzen, Lehrte und Neustadt a. Rbge. Wurden Anfang Februar mit einer EKG-Telemetrie-Technik ausgestattet. So können vom Einsatzort Daten direkt in das Katheterlabor gesendet werden.

„Mit dieser Methode können wichtige Minuten in der Klinik eingespart werden. Eine erste Diagnose erfolgt am Einsatzort und der diensthabende Kardiologe kann anhand der übermittelten Daten bereits erste Schritte einleiten“, erklärt Ralf Antabi, Leiter der DRK-Rettungswache Laatzen.

Denn gerade bei der rettungsdienstlichen Versorgung von Menschen mit Verdacht auf Herzinfarkt zählt jede Sekunde. „Je schneller die verschlossenen Herzkranzgefäße wieder geöffnet werden, desto höher ist die Überlebenschance und die Lebensqualität“, so Antabi.
„Diese innovative Technik optimiert die Versorgung von Herzinfarktpatienten“, sagt Hans-Joachim Werhahn, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes.

Beim Einsatz von EKG-Telemetrie ist das Deutsche Rote Kreuz Vorreiter in der Region Hannover. Das Katheterlabor im Vincentz Krankenhaus ist momentan die erste Klinik in Hannover, die diese EKG-Telemetrie-Daten empfangen kann und über zwei Katheterplätze verfügt. Derzeit sind Gespräche mit  weiteren Krankenhäusern und der MHH terminierte, die sich in Kürze ebenfalls diese Übertragungstechnik anschließen wollen. „Unser Ziel ist es, dass die EKG-Telemetrie zukünftig flächendeckend eingesetzt wird“, sagt Werhahn.

16. März 2011