Vertreter der KVN und niedergelassene Ärzte besichtigen Telefonzentrale
Springe. Am 9. Februar 2011 besichtigten niedergelassene Ärzte aus den Bereichen Schaumburg, Bad Münder, Springe und Pattensen gemeinsam mit Dr. jur. Bernhard Specker, Geschäftsführer der KVN Bezirksstelle Hannover, die Zentrale für den ärztlichen Bereitschaftsdienst im DRK-Haus Springe und informierten sich über die Arbeitsweise.
Sieben Tage die Woche ist die Telefonzentrale für den Hausärztlichen Bereitschaftsdienst im DRK-Haus in Springe von DRK-Mitarbeitern besetzt. Außerhalb der üblichen Sprechzeiten der Arztpraxen koordinieren insgesamt 16 Mitarbeiter in wechselnden Schichten Montag, Dienstag und Donnerstag von 18 bis 8.00 Uhr, Mittwochs bereits ab 13 Uhr und Freitags von 13 bis Montagmorgen 8.00 Uhr die Anrufe von Patienten mit akuten Beschwerden. Sie vermitteln die Anrufer entweder an eine Vertretungspraxis oder informieren den diensthabenden Arzt über einen anstehenden Hausbesuch.
Für die niedergelassenen Ärzte aus dem Bereich Schaumburg werden die Vertretungsdienste in der DRK-Telefonzentrale bereits seit Anfang 2011 koordiniert. Seit dem 1. Februar sind auch die Anrufe der Patienten aus den Bereichen Lehrte, Sehnde, Burgdorf und Uetze aufgeschaltet. „Dies ist sehr gut angelaufen. Es ist die richtige Richtung, um den medizinischen Bereitschaftsdienst zukünftig zu sichern", äußert sich Specker über die Zusammenarbeit mit dem DRK-Regionsverband.
Ob die Koordination für den ärztlichen Bereitschaftsdienst auch für die Bereiche Bad Münder, Springe und Pattensen übernommen wird, soll demnächst entschieden werden. Das DRK bietet den Ärzten Räume für eine Praxis an und einen Fahrdienst.


