Integrationsprojekt „MiMü“ schließt Lücke im Stadtteil: DRK
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Integrationsprojekt „MiMü“ schließt Lücke im Stadtteil

Hannover. Am 7. Februar startete das Projekt „MiMü“ - Mittelfelder Mütter - im Treff der Kulturen in Hannover-Mittelfeld, Karlsruher Straße 2c. „MiMü“ ist ein vom Bundesinnenministerium gefördertes Integrationsprojekt. Rund 30 Mütter mit ihren Kleinkindern informierten sich bei der Auftaktveranstaltung zu dem Projekt.

Die Idee für dieses Projekt entwickelte Kornelia Kirchhoff vom DRK-Region Hannover e.V. gemeinsam mit Albina Sartorius von der LEB Niedersachsen e.V. 

Durch städtebauliche Maßnahmen wurde im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld der gezielte Zuzug von jungen Familien gefördert. 33 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Der Besuch eines Integrationskurses bietet für Frauen häufig die einzige Möglichkeit, sich außerhalb des eigenen Haushaltes zu betätigen. Mütter mit kleinen Kindern haben wenige Gelegenheiten, die gewonnene Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache anzuwenden und auszubauen. Hier soll das Projekt greifen, das sich an Schwangere und Mütter mit Migrationshintergrund richtet, die Kleinkinder bis zu drei Jahren haben. 

Dieses Projekt ist eine sehr gute Idee, denn es ist für uns ein sehr großes Anliegen, die Integration voranzubringen“, so Anne-Margarethe Kirchhoff, Vizepräsidentin des DRK-Regionsverbandes. Auch Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck äußerte sich sehr positiv über die neue Anlaufstelle: „In Döhren-Wülfel gibt es schon viele Angebote, aber durch diese Idee konnte wieder eine neue Lücke geschlossen werden. Dies bereichert den Stadtteil ungemein.“

Drei Mal in der Woche ist der Treff der Kulturen für die Mütter geöffnet. Kostenlos und ohne Anmeldung können die Frauen verschiedene Angebote, wie die Unterstützung bei Problemen im Alltag, oder bei der Familienbildung in Anspruch nehmen. Zudem sind Vorträge unter anderem zu Themen wie Vorsorgeuntersuchung oder Kinderkrankheiten geplant. Mütter, die zu den verschiedenen Veranstaltungen kommen, haben die Möglichkeit ihre Kinder mitzubringen. Unterstützung bekommen sie vor Ort von Müttern, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben.

Informationen zum Projekt und zu den Angeboten bekommen Sie bei Kornelia Kirchhoff, Telefon 0511 3671-155. 

8. Februar 2011